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	<title>Eric Vuillard &#8211; Rentrée littéraire: französische Literatur der Gegenwart</title>
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	<title>Eric Vuillard &#8211; Rentrée littéraire: französische Literatur der Gegenwart</title>
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		<title>Demontage deutsch-französischer Geschichtsmythen in Eric Vuillards récits</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 10:34:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
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		<category><![CDATA[Eric Vuillard]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="181" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/81MWbTbRoL._UF10001000_QL80_-181x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/81MWbTbRoL._UF10001000_QL80_-181x300.jpg 181w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/81MWbTbRoL._UF10001000_QL80_.jpg 603w" sizes="(max-width: 181px) 100vw, 181px" />Éric Vuillards "La bataille d'Occident" (2012) und "L'ordre du jour" (2017) sind zwei Récits über den Krieg, die den Ersten und den Zweiten Weltkrieg nicht als Nationalgeschichten, sondern als Produkte wechselseitig verschränkter deutsch-französischer Mythologien erzählen: Der deutsch-französische Krieg von 1870/71 bildet dabei den strukturellen Horizont beider Texte, aus dem die komplementären Selbstbilder beider Nationen – die deutsche Rationalitätsmythologie des unaufhaltsamen Militärapparats und der französische "élan"-Mythos der glorreichen Offensive – als traumatische Spiegelreflexe voneinander hervorgehen. Der Aufsatz argumentiert, dass Vuillards literarisches Verfahren wesentlich in einer doppelten Demontage besteht: Er zeigt zum einen, dass die vermeintliche deutsche Effizienz ein Bluff ist – die Panzer der Wehrmacht stehen auf der Straße nach Linz im Stau, Schlieffen verschiebt Papierfiguren über eine vergilbte Landkarte –, und zum anderen, dass der französische Revanchismus in Joffres kulinarischen Elsass-Phantasien kollabiert, während die Soldaten in roten Uniformhosen ins Maschinengewehrfeuer marschieren. Verbindendes Erklärungsmodell ist dabei weder nationale Wesensart noch politischer Irrationalismus, sondern Kapitalinteresse und Klassenlogik: Die vierundzwanzig Industriellen, die 1933 Hitler finanzieren, erscheinen bei Vuillard als zivile Fortsetzung derselben buchhalterischen Rationalität, die Schlieffen seinen Vernichtungsplan als Gewinnspekulation entwerfen ließ. Als Gattung des Récit – einer Hybridform zwischen Essay, Historiographie und Roman – praktiziert Vuillard dabei eine autopoetologisch reflektierte Poetik des Gegen-Archivs, die die verdrängten Namen der Opfer, die kollabierten Mythen der Täter und die fortwirkende Amnesie der Konzerne gegen die Domestizierung der Geschichte zur folkloristischen "déesse raisonnable" einer erstarrten Geschichtspolitik stellt.]]></description>
		
		
		
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		<title>Gesellschaft im Modus der Fragmentierung &#8211; Literatur als Antwort auf die Krise der Repräsentation: Robert Lukenda</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 14:13:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[France profonde]]></category>
		<category><![CDATA[Annie Ernaux]]></category>
		<category><![CDATA[Didier Eribon]]></category>
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		<category><![CDATA[Virginie Despentes]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="199" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/gesellschaftsdarstellung-im-zeitalter-der-singularitaeten-gebundene-ausgabe-robert-lukenda-199x300.jpeg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/gesellschaftsdarstellung-im-zeitalter-der-singularitaeten-gebundene-ausgabe-robert-lukenda-199x300.jpeg 199w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/gesellschaftsdarstellung-im-zeitalter-der-singularitaeten-gebundene-ausgabe-robert-lukenda-679x1024.jpeg 679w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/gesellschaftsdarstellung-im-zeitalter-der-singularitaeten-gebundene-ausgabe-robert-lukenda-768x1158.jpeg 768w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/gesellschaftsdarstellung-im-zeitalter-der-singularitaeten-gebundene-ausgabe-robert-lukenda.jpeg 796w" sizes="(max-width: 199px) 100vw, 199px" />Robert Lukendas Studie "Gesellschaftsdarstellung im Zeitalter der Singularitäten: narrative Antworten auf die zeitgenössische Repräsentationskrise Frankreichs" ist eine umfassende Analyse der Frage, wie französische Gegenwartsliteratur auf die Erfahrung reagiert, dass „Gesellschaft“ als zusammenhängendes Ganzes zunehmend ungreifbar geworden ist. Ausgehend von Szenen wie Annie Ernaux’ ethnografischem Blick auf den Supermarkt oder Éric Vuillards Rekonstruktion namenloser Revolutionsakteure zeigt Lukenda, dass Literatur dort ansetzt, wo politische und mediale Diskurse soziale Wirklichkeit nur verzerrt oder gar nicht mehr erfassen. In einem ersten, breit angelegten Theorieteil entfaltet er die historische und gegenwärtige Repräsentationskrise Frankreichs – von der Spannung zwischen republikanischem Einheitsanspruch und sozialer Ungleichheit bis zur Fragmentierung in „France périphérique“ und Metropolen –, bevor er im zweiten Teil literarische Antworten analysiert: autosoziobiografische Selbstbefragungen (Ernaux, Eribon), dokumentarische Rekonstruktionen (Vuillard), kollektive Erzählprojekte ("Raconter la vie") und serielle Formate. Die Rezension argumentiert, dass Lukenda Literatur überzeugend als ein Medium der „Vermittlung“ bestimmt, das soziale Relationen sichtbar macht, wo klassische Repräsentationsformen versagen; zugleich betont sie kritisch, dass diese Literatur häufig die Perspektive der „Unsichtbaren“ privilegiert, während Eliten, politische Institutionen und ästhetische Eigenlogiken unterbelichtet bleiben. In diesen Werken entsteht das Bild eines Frankreichs, das sich selbst nur unzureichend beschreibt – und einer Literatur, die diese Lücke sichtbar macht, ohne sie vollständig schließen zu können.]]></description>
		
		
		
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		<title>Im Zustand permanenter Jagd: Éric Vuillards Erstlingsroman</title>
		<link>https://rentree.de/2026/02/25/im-zustand-permanenter-jagd-eric-vuillards-erstlingsroman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 08:34:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1999]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Vuillard]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="190" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/02/332008-gf-190x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/02/332008-gf-190x300.jpg 190w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/02/332008-gf.jpg 301w" sizes="(max-width: 190px) 100vw, 190px" />Mit "Le Chasseur" (Éditions Michalon, 1999) legt Éric Vuillard seinen Erstlingsroman vor – einen schmalen, formal streng komponierten Text, der in 48 kurzen Kapiteln die Erfahrung des Gejagtseins als existenziellen Totalzustand entfaltet. In der Form eines radikal subjektiven Ich-Monologs variiert der Roman die Grundsituation einer „ein für alle Mal“ eröffneten Jagd, in der es keine Schonzeiten, keine Schutzräume und keine rechtlich gesicherten Grenzen mehr gibt. Der Erzähler, zwischen Tier und Mensch changierend, imaginiert sich als letztes Exemplar einer Art, als Objekt obsessiver Verfolgung und zugleich als einziges Ziel eines Jägers, dessen Drohung ebenso vernichtend wie sinnstiftend wirkt. Handlung im klassischen Sinn existiert kaum; stattdessen entfaltet sich eine Folge von Gedankenschüben, Hypothesen und Selbstdeutungen, die Jagd als Metapher für Angst, Anerkennungssehnsucht, Macht und Sterblichkeit lesbar machen. – Die Rezension arbeitet heraus, dass dieser Erstling bereits jene Obsessionen vorformuliert, die Vuillards spätere historische Récits – etwa "Conquistadors", "Congo" oder "L’ordre du jour" – politisch konkretisieren: das Interesse an asymmetrischen Machtverhältnissen, an der Inszenierung von Gewalt und an der Komplizenschaft der Bedrohten. Während die späteren Texte reale historische Akteure und archivalisches Material in den Mittelpunkt stellen, erscheint "Le Chasseur" als poetologisches Labor, in dem Verfolgung noch allegorisch verdichtet wird. Die Argumentation der Rezension folgt dabei einer klaren Bewegung: von der formalen Analyse (Fragmentierung, Monologstruktur, Ambivalenz zwischen Realität und Wahn) über die psychologische Deutung der Jäger-Beute-Bindung bis hin zur politischen und metaphysischen Lesart der Jagd als Ausnahmezustand. So wird der Roman nicht nur als existentialistische Parabel, sondern als Keimzelle eines Gesamtwerks verständlich, das später die „coulisses“ der Geschichte freilegt, hier jedoch die Bedrohung als Struktur des Bewusstseins selbst untersucht.]]></description>
		
		
		
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		<title>Eric Vuillard, die Wurzeln des Trumpismus und Versionen von Billy the Kid</title>
		<link>https://rentree.de/2026/02/06/eric-vuillard-die-wurzeln-des-trumpismus-und-versionen-von-billy-the-kid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 03:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Vuillard]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="158" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/02/61V76m0SzWL._SL1368_-158x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/02/61V76m0SzWL._SL1368_-158x300.jpg 158w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/02/61V76m0SzWL._SL1368_-539x1024.jpg 539w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/02/61V76m0SzWL._SL1368_.jpg 720w" sizes="auto, (max-width: 158px) 100vw, 158px" />Éric Vuillards "Les orphelins: une histoire de Billy the Kid. Récit" (Actes Sud, 2026) demontiert den Mythos Billy the Kid, indem der Roman die berühmte Figur nicht als romantischen Outlaw, sondern als beschädigtes, früh verlorenes Kind liest – als Waise im biografischen wie im historiografischen Sinne. Ausgehend von einem Gerichtsprotokoll über Billys ersten Mord zeigt Vuillard, wie offizielle Dokumente Gewalt verschleiern und Täter-Opfer-Verhältnisse verkehren. Die Forderung, „die Szene neu zu schreiben“, bedeutet keine Korrektur im Namen einer besseren Wahrheit, sondern eine ethische Umschrift: Billy erscheint als körperlich unterlegener Jugendlicher, der in Panik handelt. So wird Geschichte als ein Feld von Verzerrungen sichtbar, das Literatur nicht heilen, aber offenlegen kann. Der Récit verweigert lineares Erzählen, reduziert Schlachten und Heldentaten auf Randnotizen und konzentriert sich auf Lücken, Staub, Körper und Angst. Übrig bleibt kein Held, sondern ein Waise (orphelin): eine Figur ohne Herkunft, Besitz, Stimme oder Zukunft, die exemplarisch für all jene steht, die Geschichte erleiden, ohne sie schreiben zu dürfen. - Der Artikel liest Vuillards Text als wütende, bewusst parteiische Gegenpoetik zur offiziellen Geschichtsschreibung. Sie betont, dass Vuillard nicht rekonstruiert, sondern interveniert: durch die Konfrontation von Archivmaterial mit einer lyrisch zugespitzten Erzählerstimme, die Archive als Machtinstrumente entlarvt. Wahrheit entsteht hier nicht aus Faktentreue, sondern aus der Wucht des Zeugnisses und der Sichtbarmachung struktureller Gewalt. In dieser Perspektive wird Billy zum Vektor einer größeren Kritik: an der ästhetisierten Brutalität des amerikanischen Mythos, an der genealogischen Verbindung von Kapital, Staat und Gesetzlosigkeit, an der Illusion, Freiheit sei je unschuldig gewesen. Die Rezension versteht "Les orphelins" deshalb als Teil von Vuillards langfristigem Schreibprojekt in verschiedenen historischen Varianten – und Literatur als prekäre, aber notwendige Störung, die mit den Trümmern der Sprache gegen die falschen Erzählungen der Macht anschreibt.]]></description>
		
		
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		<title>Niemandem den Krieg erklärt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2022 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Vuillard]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="158" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2022/02/une-sortie-honorable-158x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2022/02/une-sortie-honorable-158x300.jpg 158w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2022/02/une-sortie-honorable-539x1024.jpg 539w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2022/02/une-sortie-honorable-768x1459.jpg 768w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2022/02/une-sortie-honorable-808x1536.jpg 808w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2022/02/une-sortie-honorable-400x760.jpg 400w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2022/02/une-sortie-honorable-800x1520.jpg 800w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2022/02/une-sortie-honorable.jpg 810w" sizes="auto, (max-width: 158px) 100vw, 158px" />Vuillard traut sich an die tabuisierte Darstellung „einer der größten militärischen Niederlagen Frankreichs, von den in der Senke von Điện Biên Phủ eingeschlossenen Truppen, vom Zusammenbruch einer Strategie, vom Chaos, vom Schrecken der Soldaten […].“ Dieses nationale Trauma incl. seiner Vorbereitung wie auch der Konsequenzen ist ein Erzählzentrum des Buchs. ]]></description>
		
		
		
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		<title>Jaurès getötet, geträumt</title>
		<link>https://rentree.de/2021/09/16/jaures-getoetet-getraeumt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 09:09:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Vuillard]]></category>
		<category><![CDATA[Thierry Froger]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="145" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2021/09/Et-pourtant-ils-existent-Thierry-Froger-145x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2021/09/Et-pourtant-ils-existent-Thierry-Froger-145x300.jpg 145w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2021/09/Et-pourtant-ils-existent-Thierry-Froger.jpg 354w" sizes="auto, (max-width: 145px) 100vw, 145px" />Die Ermordung von Jean Jaurès im Jahr 1914 ist ein zentrales Thema im Roman von Thierry Froger, „Et pourtant ils existent“. In abschnittslosen Kurzkapiteln mit schnellen Perspektivwechseln arbeitet der Roman nochmals am nationalen Mythos.]]></description>
		
		
		
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