<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jean-Paul Sartre &#8211; Rentrée littéraire: französische Literatur der Gegenwart</title>
	<atom:link href="https://rentree.de/thema/jean-paul-sartre/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://rentree.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 27 Oct 2026 01:07:47 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://rentree.de/wp-content/uploads/2020/11/cropped-rl-32x32.jpg</url>
	<title>Jean-Paul Sartre &#8211; Rentrée littéraire: französische Literatur der Gegenwart</title>
	<link>https://rentree.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Vom Traum zum Tribunal: Wie Jean-Paul Sartres Amerika-Bilder im Werk arbeiten</title>
		<link>https://rentree.de/2026/10/27/vom-traum-zum-tribunal-wie-jean-paul-sartres-amerika-bilder-im-werk-arbeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 23:23:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Paul Sartre]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rentree.de/?p=18654</guid>

					<description><![CDATA[<img width="200" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/10/1000087692-200x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/10/1000087692-200x300.jpg 200w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/10/1000087692.jpg 333w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><img width="150" height="150" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/10/1000087692-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/10/1000087692-150x150.jpg 150w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/10/1000087692-50x50.jpg 50w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/10/1000087692-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Yan Hamel liest Sartres Texte über die USA nicht als Meinungen, die sich im Lauf der Jahre vom Bewunderer zum Gegner wandeln, sondern als ein Bildreservoir mit einem unlösbaren Widerspruch im Kern: Individualismus und Konformismus, Freiheit und Unterdrückung. Sein Buch "L'Amérique selon Sartre" (2013) folgt diesem Reservoir durch drei Stationen, vom erträumten Amerika der Nick-Carter-Hefte, des Jazz und der amerikanischen Romanciers über das bereiste Land der Reportagen, der Putain respectueuse und der New Yorker Szenen im Romanwerk bis zum gehassten Amerika des "monstre sureuropéen", das in den Büchern zu Rosenberg und Vietnam seinen Platz hat. Methodisch stützt er sich auf die Soziokritik von Duchet, Angenot und Popovic und vergleicht Sartres Bilder mit dem französischen Sozialdiskurs seiner Zeit. Der Aufsatz folgt diesem Gang und prüft ihn an einzelnen Szenen, etwa dem Traum von den hohen Mauern New Yorks, dem Briefbruch von 1953 oder dem Auftritt Sartres vor dem Russell-Tribunal in Roskilde. Seine Argumentation hat zwei Schritte. Zuerst zeigt er, wie Hamel Amerika als Gegenbild zur bürgerlichen Lage, als Lehrstück für das Schreiben und schließlich als Feind liest, der das Engagement erst definiert. Dann wägt er die Gesamtdeutung ab, Amerika sei für Sartres Poetik und Imaginäres, was der Marxismus für seine Philosophie war, ein unüberschreitbarer Horizont. Die Deutung überzeugt dort, wo sie Texte verschiedener Gattungen gleichrangig behandelt. Der Aufsatz benennt aber auch ihre Grenzen: die Last, die ein einzelner Traumabsatz tragen soll, ein Kapitel, das zum Katalog wird, und einen Ton, der dem Handbuch näher steht als der Szene.]]></description>
		
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
