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	<title>Laurent Gaudé &#8211; Rentrée littéraire: französische Literatur der Gegenwart</title>
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	<title>Laurent Gaudé &#8211; Rentrée littéraire: französische Literatur der Gegenwart</title>
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		<title>Aufrechtstehen im Untergang: New Orleans bei Laurent Gaudé</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 17:20:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Laurent Gaudé]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="159" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/619Wm-OqHxL._SL1500_-159x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/619Wm-OqHxL._SL1500_-159x300.jpg 159w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/619Wm-OqHxL._SL1500_-543x1024.jpg 543w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/619Wm-OqHxL._SL1500_-768x1449.jpg 768w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/619Wm-OqHxL._SL1500_.jpg 795w" sizes="(max-width: 159px) 100vw, 159px" />Laurent Gaudés Roman "Ouragan" (Actes Sud, 2010) schildert die Verwüstung von New Orleans durch den Hurrikan Katrina und folgt dabei mehreren Figuren, deren Lebenswege sich im Ausnahmezustand der Katastrophe kreuzen. Im Mittelpunkt stehen die fast hundertjährige Josephine, die sich weigert, ihr Viertel zu verlassen, der von seiner Arbeit auf einer Ölplattform traumatisierte Keanu, seine frühere Geliebte Rose sowie ein Geistlicher, dessen Glaube unter dem Druck der Ereignisse zerbricht. Während der Sturm die Deiche sprengt und die Stadt in den Fluten versinkt, werden soziale Unterschiede, persönliche Traumata und verdrängte Konflikte schonungslos sichtbar. Der Roman erzählt die Naturkatastrophe dabei nicht als realistische Chronik, sondern als vielstimmiges Drama über Verlust, Schuld, Liebe und Überleben. Der Aufsatz untersucht, wie Gaudé den historischen Hurrikan in einen mythisch aufgeladenen Erfahrungsraum verwandelt. Ausgangspunkt ist die These, dass der Sturm als „Offenbarungsinstanz“ fungiert: Er zerstört nicht nur Häuser und soziale Ordnungen, sondern legt zugleich den innersten Kern der Figuren frei. Analysiert werden die polyphone Erzählstruktur, die deutliche Nähe zur Form der antiken Tragödie sowie der lyrisch-epische Stil, der das Geschehen über das Dokumentarische hinaushebt. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Zusammenspiel von Stimme und Schweigen, der symbolischen Bedeutung von Raum, Wasser und Körperlichkeit sowie den wiederkehrenden Motiven von Scham, Widerstand und Aufrechtsein. Der Aufsatz argumentiert, dass "Ouragan" soziale Anklage und poetische Verdichtung miteinander verbindet und die Katastrophe als Moment der Wahrheit inszeniert, in dem Untergang und Neubeginn, Verlust und Würde miteinander verbunden werden.]]></description>
		
		
		
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		<title>Von der Geschichte zur Legende: Alexander der Große bei Laurent Gaudé</title>
		<link>https://rentree.de/2026/05/31/von-der-geschichte-zur-legende-alexander-der-grosse-bei-laurent-gaude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 09:04:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Laurent Gaudé]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="184" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/71zEapZFRL._SL1500_-184x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/71zEapZFRL._SL1500_-184x300.jpg 184w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/71zEapZFRL._SL1500_-628x1024.jpg 628w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/71zEapZFRL._SL1500_-768x1252.jpg 768w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/71zEapZFRL._SL1500_.jpg 920w" sizes="(max-width: 184px) 100vw, 184px" />Laurent Gaudés "Pour seul cortège" (2012) verlagert den historischen Alexanderstoff radikal von der Ebene der Ereignisgeschichte auf die Schwelle zwischen Tod und Nachleben. Statt die bekannten Stationen des Eroberers nachzuerzählen, konzentriert sich Gaudé auf das ausgedehnte Sterben Alexanders in Babylon und auf den Kampf um seinen Leichnam, der zum symbolischen Zentrum des Romans wird. Der Aufsatz argumentiert, dass nicht Alexander als historische Figur, sondern sein sterblicher Körper der eigentliche Protagonist des Werkes ist: An ihm bündeln sich Machtansprüche, Erinnerungsarbeit und die Frage nach der Zugehörigkeit des Toten. Ausgehend von einer Analyse der polyphonen Erzählstruktur, der dramatischen Bauform und der mythisch aufgeladenen Bildfelder von Körper, Hunger, Safran und Wind zeigt der Text, wie Gaudé den historischen Roman in eine Tragödie der Stimmen verwandelt. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Figur der Dryptéis, die als Gegenpol zu den machtgierigen Generälen den Übergang vom Besitz des Körpers zur Bewahrung des Geistes verkörpert. Durch den Vergleich mit Gaudés "La mort du roi Tsongor" (2002) und "Le Tigre bleu de l'Euphrate" (2002) wird zudem herausgearbeitet, dass Gaudé ein zentrales Motiv seines Werks fortschreibt: die Frage, wie Tote weiterleben. Die Interpretation deutet "Pour seul cortège" letztlich als Roman über die Macht des Erzählens, das den Menschen der Vergänglichkeit entreißt und ihn in die Sphäre der Legende überführt.]]></description>
		
		
		
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		<title>Die Niederlage der Sieger: Laurent Gaudé</title>
		<link>https://rentree.de/2026/05/24/die-niederlage-der-sieger-laurent-gaude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 17:17:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Mannsein]]></category>
		<category><![CDATA[Laurent Gaudé]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="159" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/61uuo7r2AUL._AC_UF8941000_QL80_-159x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/61uuo7r2AUL._AC_UF8941000_QL80_-159x300.jpg 159w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2026/05/61uuo7r2AUL._AC_UF8941000_QL80_.jpg 530w" sizes="(max-width: 159px) 100vw, 159px" />Laurent Gaudés bislang unübersetzter Roman "Écoutez nos défaites" (2016) ist ein polyphon komponierter Text, der fünf Erzählstränge – vom zeitgenössischen Geheimdienstmilieu bis zu historischen Kriegsschauplätzen (u. a. Hannibal, Grant, Hailé Sélassié) – zu einem dichten Geflecht existenzieller Erfahrungen verbindet, in dessen Zentrum nicht der Sieg, sondern die Niederlage als universale Kategorie steht: militärisch, moralisch und psychisch. Anschauliche, eindringliche Szenen – etwa Grants kalkulierende Kälte nach dem Massaker, Hannibals Konfrontation mit dem Tod des Bruders oder die traumatische Wahrnehmung des Soldaten Sicoh – illustrieren eine Poetik der Stille im Kern der Gewalt, in der Figuren nicht handeln, um zu überwinden, sondern von ihren Erfahrungen belagert werden. Die Rezension liest den Roman als radikale Absage an die Idee des „sauberen Sieges“ und als Kritik gegenwärtiger Remilitarisierung, indem sie die historischen und gegenwärtigen Ebenen systematisch verschränkt. Methodisch arbeitet sie mit paradigmatischen Szenen, die exemplarisch eine Ethik der Niederlage entfalten, und steigert diese zu einer normativen These: Würde entsteht nicht im Triumph, sondern im Umgang mit Verlust. Die Montage der Zeiten und Perspektiven erzeugt keine lineare Entwicklung, sondern eine Bewegung des fortwährenden Übergangs, in der sich Innen- und Außenwelt unauflöslich durchdringen. Die modernen Figuren fungieren als existentielle Resonanzräume der historischen Kriegerfiguren: Assem und Sullivan verkörpern das „Schwanken“ moderner Gewaltakteure, deren Handeln sich im Nachhinein als sinnentleert erweist und die an der Frage nach dem Sinn ihrer Einsätze zerbrechen. Mariam hingegen bildet das entscheidende Gegengewicht, indem sie als Archäologin und Hüterin des kulturellen Gedächtnisses eine Praxis der Bewahrung und Weitergabe verkörpert, die sich jener Logik von Zerstörung und Niederlage entzieht. Während die Agenten im Verschwinden begriffen sind, insistiert Mariam auf der Möglichkeit von Kontinuität – nicht durch Sieg, sondern durch Erinnerung. Der Roman verweigert einen abschließenden Sinn – es gibt weder kathartische Auflösung noch heroische Überhöhung – und erreicht eine seltene Verbindung von erzählerischer Intensität und ethisch-politischer Reflexion.]]></description>
		
		
		
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		<title>Rückkehr nach Athen: Laurent Gaudé</title>
		<link>https://rentree.de/2025/08/23/rueckkehr-nach-athen-laurent-gaude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2025 14:21:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Laurent Gaudé]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="159" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/1000023488-1-159x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/1000023488-1-159x300.jpg 159w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/1000023488-1-543x1024.jpg 543w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/1000023488-1-768x1448.jpg 768w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/1000023488-1-815x1536.jpg 815w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/1000023488-1.jpg 955w" sizes="auto, (max-width: 159px) 100vw, 159px" />Laurent Gaudés „Zem“ (Actes Sud, 2025), die direkte Fortsetzung zu „Chien 51“ (2022), führt in die dystopische Megalopolis Magnapole zurück, wo das globale GoldTex-Konsortium die radikale soziale Spaltung zwischen den Zonen 1, 2 und 3 verschärft, und erzählt die Wandlung des desillusionierten Ex-Polizisten Zem Sparak. Dieser Band enthüllt die Existenz einer „Zone 4“ in Kreta, die auf Ausbeutung und Sucht beruht, und verdeutlicht, wie globale Konzerne angesichts globaler Klimaprobleme ganze Nationen zur Rohstoffgewinnung und menschlichen Ressource degradieren. Diese Besprechung analysiert, wie Gaudé mit seiner analytisch kühlen und liturgisch verdichteten Sprache universelle Fragen nach Erinnerung, moralischer Integrität und individueller Handlungsmacht in einer konzern-dominierten Welt verhandelt, während Zems Rückkehr nach Athen seine persönliche Suche nach Identität und Widerstand gegen das Vergessen symbolisiert.]]></description>
		
		
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		<title>Das neue Athen: Laurent Gaudé</title>
		<link>https://rentree.de/2025/06/30/das-neue-athen-laurent-gaude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 18:12:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2022]]></category>
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		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Naturfiktionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="159" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/chiens51-159x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/chiens51-159x300.jpg 159w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/chiens51-542x1024.jpg 542w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/chiens51-768x1451.jpg 768w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/chiens51-813x1536.jpg 813w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/chiens51-1084x2048.jpg 1084w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2025/06/chiens51.jpg 1355w" sizes="auto, (max-width: 159px) 100vw, 159px" />Gaudé inszeniert in "Chien 51" (2022) eine düstere Parabel über die Degradierung des Menschen zur Ressource, über das Vergessen kollektiver Geschichte, über die Verlagerung staatlicher Gewalt in privatwirtschaftliche Hände – und über das letzte Aufflackern von Menschlichkeit in einem entseelten System. Der Roman thematisiert nicht nur soziale Ungleichheit, sondern geht weit darüber hinaus: Er stellt Fragen nach moralischer Integrität, individueller Handlungsmacht, Erinnerung, Rache und Erlösung – mit einer eindrucksvollen Sprache, die zugleich analytisch kühl und liturgisch verdichtet wirkt.]]></description>
		
		
		
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		<title>Du, ja. Du, nicht. Laurent Gaudé über den 13. November 2015</title>
		<link>https://rentree.de/2024/10/19/du-ja-du-nicht-laurent-gaude-ueber-den-13-november-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Oct 2024 10:24:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Laurent Gaudé]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="158" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2024/10/terrasses-158x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2024/10/terrasses-158x300.jpg 158w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2024/10/terrasses.jpg 426w" sizes="auto, (max-width: 158px) 100vw, 158px" />Laurent Gaudé wählt für sein Buch über die Attentate des 13. November 2015 eine literarische Form, die sich zwischen Drama, Lyrik und dem Erzählerischen des Romans bewegt. "Terrasses" ist kein Dokumentarstück, das die Fakten der Attentate auflistet. Stattdessen greift Gaudé auf die Mittel der literarischen Verfremdung und die Kraft der Sprache zurück, um einen tiefen menschlichen Zugang zu einem kollektiven Trauma zu finden.]]></description>
		
		
		
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		<title>Paris erwacht – der Tag wird deinen Namen tragen</title>
		<link>https://rentree.de/2023/06/11/paris-erwacht-der-tag-wird-deinen-namen-tragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai Nonnenmacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2023 19:11:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Probe]]></category>
		<category><![CDATA[Laurent Gaudé]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="158" height="300" src="https://rentree.de/wp-content/uploads/2023/06/gaude-158x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://rentree.de/wp-content/uploads/2023/06/gaude-158x300.jpg 158w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2023/06/gaude-539x1024.jpg 539w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2023/06/gaude-768x1459.jpg 768w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2023/06/gaude-808x1536.jpg 808w, https://rentree.de/wp-content/uploads/2023/06/gaude.jpg 830w" sizes="auto, (max-width: 158px) 100vw, 158px" />Paris s’apaise. Mon père est tout près, je le sens. Je retrouve son odeur, le grain de sa voix, tous ces détails que la mort nous vole. Je vais devoir le laisser partir à nouveau mais je l’ai ramené au présent. Il a marché sur mes épaules, déambulé dans les rues de cette ville qu’il ... <p class="read-more-container"><a title="Paris erwacht – der Tag wird deinen Namen tragen" class="read-more button" href="https://rentree.de/2023/06/11/paris-erwacht-der-tag-wird-deinen-namen-tragen/#more-4150" aria-label="Mehr Informationen über Paris erwacht – der Tag wird deinen Namen tragen">Weiterlesen</a></p>]]></description>
		
		
		
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